Über mich

Wo ich angekommen bin:

Karin SchaeferDie Eutonie Gerda Alexander hat meinem Leben ein tiefes, tragfähiges Fundament gegeben. Das Vertrauen darauf, getragen zu werden, gab mir Stabilität und erlaubte mehr Weite. So hilft mir die Eutonie, diese Methode noch im 82. Lebensjahr zu vermitteln. Trotzdem übergebe ich 2017 mein berufliches Feld gerne meinen jüngeren Kolleginnen.

Wo ich hin möchte:

Durch die Eutonie und die Menschen, denen ich in diesem Bereich begegnete, habe ich unerwartet viel erlebt und gelernt. Nun möchte ich ohne äußere Verpflichtungen den Sinn all dessen verstehen und in mir wirken lassen. Hier soll es reifen und mir vielleicht die ersehnte Altersweisheit schenken.

Trotzdem bleiben die Türen offen: Durch den Austausch und in Resonanz mit anderen Menschen möchte ich  weiterhin lernen. Eine offene Tür bietet dieser Blog.

Was mich motiviert:

Die bedrohliche Situation unserer Welt und der Menschen ist uns sehr nah, die große Gefahr ist fühlbar. Wir sehen hilflos und ratlos zu – sind wir ausgeliefert? Was können wir mit unseren Mitteln in unserem eigenen Wirkungsbereich tun?

Gerda Alexander selbst war konfrontiert mit der politischen Lage in ihrer Zeit. Sie fand ihre Antwort in ihrer Arbeit: Ihre künstlerische Tätigkeit im Bereich Musik, Tanz und Choreographie nahm ab zugunsten der somatopsychischen Arbeit, der sie die Bezeichnung Eutonie gab. Ihre auf Spannungsausgleich basierende Eutonie-Methode gab sie als Auftrag an uns weiter. In unserer spannungsreichen Zeit ist sie so aktuell und notwendig wie zurzeit ihrer Gründung.

Warum die Eutonie Gerda Alexander:

Spannungsgleichgewicht, Körperbewusstsein und Ichbewusstsein sind nicht das letzte Ziel der Eutonie, sondern Grundlage und Beginn für den Weg zum Mitmenschen und für ein soziales Miteinander. Soziales Mitempfinden ist mit entsprechenden Tonusveränderungen verbunden und hat eine andere Qualität als ein intellektuelles Verständnis für andere Menschen und ihre Gesinnung.

Die Eutonie fördert die Bereitschaft und Fähigkeit, einander zuzuhören und zu verstehen. Es bedeutet nicht, der gleichen Meinung zu sein, sondern Brücken zu bauen. In unserem Lebensraum können wir als Brückenbauer wirken und gestalten.

So werden wir zum Teil des Ganzen und finden darin eine Geborgenheit.