Das Phänomen der Tonusadaption – Eine Funktion der Spiegelneuronen

„Wer liest, vertraut darauf, Interessantes zu erfahren. Zwar weiß man im Grunde nie genau, worauf man vertraut, aber ohne Vertrauen wäre man gar nicht erst zum Lesen bereit.“ aus Humberto Maturana: Was ist erkennen? Piper, München 1996.

Gerda Alexander widmete ihre empirische Forschung vor allem dem somatopsychischen Tonus mit seiner Fähigkeit der unbewussten und bewussten Adaption an die aktuelle Situation. In der Eutonie-Methode wird der Transsensus (das Über-sich-hinaus-Spüren) geübt und damit der haptische Raum erweitert. Das führt zu einer flexiblen und bewussten Tonusadaption. Sie ist eine Voraussetzung für den tonischen Dialog zwischen dem Menschen und seiner biosozialen Umwelt. Neurologische, biosoziale und pädagogische Forschung und Lehre bestätigen heute diese Annahmen, der Kreis aus Praxis und Theorie schließt sich.

Im Hinblick auf die vielfältigen Dialoge zwischen Theorie und Praxis und zwischen den verschiedenen somatopsychischen Methoden ist dieser Beitrag aktuell.

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